Ranzengarde im „Gränzbote“ und „Regio-TV“

Die Herrengymnastikgruppe des FVM machte jüngst Schlagzeilen im „Gränzbote“. Grund war ein umfangreicher redaktioneller Artikel über den Fakt, dass die Gruppe vier Asylbewerbern, die bereits seit dem Frühjahr 2016 regelmäßig mittrainieren, beim Trainingsbeginn in diesem Jahr ein eigenes „Ranzengardetrikot“ mit ihrem Vornamen überreichte – als äußeres Zeichen ihrer Zugehörigkeit zum Verein. Hassan, Nawfal, Seyed Ahmad und Shaher (fehlte leider krankheitsbedingt bei der Übergabe) freuten sich riesig. Die Kosten für die Trikots übernahm der FVM.

 

Die 4 Asylbewerber wohnten mit ihren Familien zunächst in der Unterkunft im Gänsäcker. Zwischenzeitlich wohnen sie in Geisingen , Tuttlingen, Wurmlingen und auch Möhringen (Nawfal). Damit die jetzt Auswärtigen nach wie vor am Training teilnehmen können, wurde ein Fahrdienst eingerichtet, der bestens klappt. Aber nicht nur beim Sport funktioniert die Integration, sondern natürlich auch bei den geselligen Veranstaltungen der Ranzengarde. So nahmen sie nach Weihnachten an der traditionellen Wanderung nach Hattingen in den „Ochsen“ teil, genauso wie an der Jahresabschlussfeier mit Essen, Spielen und Bingo im „Löwen“. Und ganz aktuell werden sie den Verein an der Fasnet als Helfer unterstützen.

 

Es kommt noch besser: Durch den Bericht im „Gränzbote“ wurde die Redaktion des Fernsehsenders „Regio-TV Bodensee“ auf die Ranzengarde aufmerksam. Bei einem Training Ende Januar erfolgten dann durch Maike Woydt die Aufnahmen vom Training und Interviews, die Ausstrahlung der kurzen Reportage erfolgte dann am Donnerstag, dem 02.02.2017 im „Journal“ des Senders. Eine tolle Sache! Und wer‘s nicht live gesehen oder verpasst hat, kann sich den Fernsehbericht unter dem Link http://www.schwaebische.de/mediathek_titel,-Ein-Beispiel-fuer-gelungene-Integration-_toid,576_vidid,123784.html  jederzeit nochmals anschauen. In der Mediathek (Journal, 02.02.2017) des Senders kann die Reportage auch nochmals im Kontext angeschaut werden.

 

Und sollte sich jemand wundern, dass bei der Ranzengarde auf den Bildern und im TV-Bericht so viele Sportler beim Training abgelichtet sind: Es ist keinesfalls nur das mediale Interesse. Bestes Beispiel: Beim letzten Training Anfang Februar waren wir 19 Mann beim Training. Und: Schnupperer sind nach wie vor gerne gesehen. Immer mittwochs, immer 19.00 Uhr.

 

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